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Familienrecht:

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Arbeitsrecht:

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Pfad: Veranstaltungen > Veranstaltungsberichte > TÜV Vortrag 17.09.2014

TÜV-Veranstaltung Schwäbisch Hall vom 17.09.2014

Testament – vorzeitige Übergabe und Vorsorgeregelungen ( kurz: TÜV ) war wieder ein gefragtes Thema bei einer gut besuchten Veranstaltung des Volksbundes in Schwäbisch Hall am 17.09.2014. Nach wie vor wird ein dringender Handlungsbedarf auf das eigene Ableben oder eine Handlungsunfähigkeit „verdrängt“. Das häufige Argument, man habe doch ein Gesetz, das alles regele übersieht den Umstand, dass dieses zu einem Zeitpunkt geschaffen wurde, als die Menschen/Gesellschaft völlig andere Lebenssituationen vorfand als sie heute sind. Im Wesentlichen richtete sich das Gesetz zu Beginn des 19. Jahrhunderts an verheiratete Familien mit Kindern oder Singles, während wir es heute mit „Patchworkfamilien“ in allen Schattierungen, nichtehelichen Lebensgemeinschaften, überschuldete Erben, geschiedene Eheleute oder Eheleute mit behinderten Kindern u.a.m. zu tun haben und sachgerechte Lösungen anstreben müssen. Erstaunen lösten dann die vorgetragenen Beispiele aus, die sich mit diesen neuen Entwicklungen auseinan-dersetzte und aufzeigte, welche Fehler durch ein Nichthandeln entstehen können.  Häufig wird darüberhinaus übersehen, dass unklare Regelungen in letztwilligen Verfügungen Streit auslösen können und erhebliche Kosten hervorrufen. Die fehlende Klärung, wer erhält was, führt häufig zu einer Erbengemeinschaft, deren Auseinandersetzung nicht nur kosteninsiv sein kann, sondern oft jedem Einzelnen psychisch alles abverlangt. Dies kann jedoch vermieden werden, wenn man sich von vornherein professioneller Hilfe bedient. Die Feststellung, dass ein Großteil der durch Laien und  sogenannter „Experten“ erstellten Verfügungen unwirksam ist ( 5 % ist fehlerfrei ), verdeutlicht die Notwendigkeit der Beiziehung und Beratung von fachlich kompetenten Personen, wie bspw. Rechtsanwälte, die auf diesem Gebiet spezialisiert sind.

Neben letztwilligen Verfügungen können auch Übertragungen mit „warmer Hand“ – Schenkungen zu Lebzeiten – vorteilhaft sein. Hier müssen jedoch Gestaltungsregelungen beachtet werden, die den Schenker auch zum Beschenkten hin ausreichend absichern. Das „aus der Hand geben“ muss sorgfältig überlegt und nur zusammen mit dem „Profi“ durchgeführt werden.