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Der Ehename

Die Ehegatten sollen einen gemeinsamen Familiennamen ("Ehenamen") bestimmen (§ 1355 BGB). Sie können dazu eine Erklärung gegenüber dem Standesbeamten abgeben. Vom Gesetzgeber ist ein gemeinsamer Ehename gewünscht. Es besteht aber kein Zwang. Es gibt verschiedene Möglichkeiten:

Zum Ehenamen kann entweder der Geburtsname des Mannes oder der Geburtsname der Frau bestimmt werden.

Möglich ist auch die Anfügung eines Namens von demjenigen Ehegatten, dessen Name nicht zum Ehenamen bestimmt wurde. Der Name kann dann entweder vorangestellt oder hinten angefügt werden. Der vorangestellte oder angefügte Namen und der Ehenamen werden durch Bindestrich miteinander verbunden. Besteht der Name eines Ehegatten aus mehreren Namen, so kann nur einer dieser Namen hinzugefügt werden. Es handelt sich dann praktisch um einen Begleitnamen. Ein Ehegatte, der einen Begleitnamen gewünscht hat, kann eine solche Erklärung später auch widerrufen, so dass der Begleitname wieder abgegeben werden kann. Nach Widerruf einer Hinzufügung kann keine erneute Hinzufügung erfolgen.

Im Übrigen gelten folgende Grundsätze:

  • Zum Ehenamen kann grundsätzlich kein Doppelname bestimmt werden.
  • Ein Doppelname ist ausnahmsweise dann denkbar, wenn ein Ehegatte den Doppelnamen aus seiner Historie mitbringt (z.B. der eingebürgerte Spanier Rodriguez-Jeminez).
  • Sofern ein Ehename einmal gewählt wurde, ist eine Korrektur nicht möglich. Der Ehename bleibt also bestehen. Wenn Eheleute keine Bestimmungen getroffen haben, so behalten sie jeweils ihren Namen bei, den sie zur Zeit der Eheschließung hatten.
  • Die Namensgebung sollte bei der Eheschließung gegenüber dem Standesbeamten erfolgen. Sie kann aber auch später nachgeholt werden. Dafür gibt es keine Frist. Dies kann auch nach Jahren geschehen.