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Erbrecht:

Lauf der 10-Jahresfrist bei Vorbehalt eines Wohnrechts mehr

Familienrecht:

Umgang mit Haustier mehr

Arbeitsrecht:

Kein AGG-Verstoß bei Bewerbung auf "abgelaufene" Stellenanzeige mehr


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Einführung des Halbeinkünfteverfahrens

Das Halbeinkünfteverfahren wurde durch das Steuersenkungsgesetz (StSenkG), das am 14.7.2000 im Bundesrat verabschiedet wurde, eingeführt. Eine Vielzahl der Rechtsfolgen des StSenkG treten erst im Veranlagungszeitraum 2002 ein.

  • Gewinnausschüttungen:
    § 52 Abs. 36, Abs. 50 b und Abs. 50 c EStG enthalten Übergangsregelungen für die Versteuerung von Gewinnausschüttungen auf der Ebene der Anteilseigner. Letztmals erfolgt danach die Versteuerung nach dem bisher geltenden Anrechnungsverfahren für
    offene Gewinnausschüttungen, die im ersten nach dem 31.12.2000 beginnenden Wirtschaftsjahr der ausschüttenden Körperschaft vorgenommen werden und für andere Ausschüttungen und sonstige Leistungen, die im letzten vor dem 1.1.2001 beginnenden Wirtschaftsjahr vorgenommen werden.

  • Erstmalige Anwendung:
    Bei Gewinnausschüttungen an natürliche Personen als Anteilseigner, bei denen der vorgenannte Zeitrahmen überschritten ist, gilt ab dem Veranlagungszeitraum 2002 das neue Recht (§ 52 Abs. 37 b und Abs. 4 a Nr.1 EStG). Und zwar unabhängig davon, ob die Anteile im Privatvermögen oder im Betriebsvermögen gehalten werden (§ 3 Nr. 40 S.2 EStG).

  • Anteilsveräußerung:
    Auch der Veräußerungsgewinn iSv § 3 Nr. 40 a, b, c, j EStG unterliegt grundsätzlich ab dem Veranlagungszeitraum 2002 dem Halbeinkünfteverfahren. Bei abweichendem Wirtschaftsjahr der Kapitalgesellschaft gilt das Halbeinkünfteverfahren gegebenenfalls erstmals im Veranlagungszeitraum 2003.