Vorträge

Keine Artikel in dieser Ansicht.

Weitere Vorträge / Veranstaltungen mehr

Aktuell

» Rechtsprechung

In Zukunft wollen wir auf dieser Seite versuchen, Sie noch besser, übersichtlicher und umfangreicher über ausgewählte Themengebiete zu informieren. Deshalb finden Sie in der oberen Hälfte den jeweils neuesten Beitrag eines Rechtsgebietes, in der unteren Hälfte befindet sich unser Archiv, in dem alle Beiträge gesammelt werden, in dem sich aber auch weitere wertvolle Tipps, Anleitungen und Beiträge befinden. Unser Archiv soll im Laufe der Zeit immer größer und somit zu einer Art virtueller Bibliothek werden.

Erbrecht:

Lauf der 10-Jahresfrist bei Vorbehalt eines Wohnrechts mehr

Familienrecht:

Umgang mit Haustier mehr

Arbeitsrecht:

Kein AGG-Verstoß bei Bewerbung auf "abgelaufene" Stellenanzeige mehr


Weitere Tipps, Tricks und Entscheidungen finden Sie im Archiv

Trennung: Hausrat

Bei der wahrscheinlich ebenfalls notwendigen Teilung des Hausrats kommt es zunächst einmal darauf an, wie die Eigentumsverhältnisse an den einzelnen Gegenständen sind. Deshalb kann es nützlich sein, dass dies schon vorher irgendwie festgehalten wird. Es wird vermutlich Gegenstände geben, die im Alleineigentum jedes von Ihnen stehen, und andere, an denen Sie Miteigentum haben. Die Aufteilung richtet sich dann jeweils nach diesen Eigentumsrechten. Wenn Gegenstände im Miteigentum stehen, werden die Regeln über die Aufhebung einer Gemeinschaft angewendet.

Teilung durch Vereinbarung

Grundsätzlich ist natürlich auch hier einer zwischen Ihnen getroffenen Vereinbarung der Vorzug zu geben. Suchen Sie sich eine ruhige Stunde aus und gehen Sie mit Ihrem/r Partner/in durch, was so alles in der Wohnung ist, wem die Sachen gehören, und verteilen Sie. Wo die Eigentumsverhältnisse nicht mehr zu klären sind – wer weiß schon nach langer Zeit, wann was von wem gekauft und bezahlt wurde -, versuchen Sie eine wertmäßig gerechte Aufteilung. Halten Sie das Ergebnis schriftlich fest. Vielleicht kann der, der aus der Wohnung auszieht, die Sachen ja gleich mitnehmen, dann ist es gut, später schwarz auf weiß zu haben, was vereinbart wurde.

Wenn Gegenstände im Miteigentum von Ihnen beiden stehen, gibt es zunächst einmal die Möglichkeit der Teilung in Natur. Das heißt nicht, dass Sie den Wohnzimmerschrank mit der Motorsäge teilen! Sehr sinnvoll wäre das wohl nicht und ist als Ratschlag auch nicht ernst gemeint!

Es heißt: Diejenigen Gegenstände, die sich teilen lassen, werden geteilt: sechs Teller hier, sechs Teller da, zwei Garnituren Bettwäsche hier, zwei da usw. Wenn Sie die Teilung vorgenommen haben, sich dann aber nicht einigen können, wer nun welchen Teil bekommen soll, entscheidet das Los. Da sieht das Gesetz, nämlich die Regeln über die Aufhebung einer Gemeinschaft (jeder Art, nicht nur der nichtehelichen Lebensgemeinschaft) ausdrücklich vor.

Oft genug wird es aber so sein, dass man die Natur gar nicht teilen kann, denken Sie nur an einen im Miteigentum stehenden Orientteppich oder eben die Schrankwand im Wohnzimmer. Dann sehen die Regeln über die Aufhebung einer Gemeinschaft vor, dass der Gegenstand öffentlich versteigert oder verkauft und der Erlös geteilt wird.

Was Sie bei Nicht-Gelingen einer Vereinbarung keinesfalls tun sollten

Beim Auszug einfach die Sachen mitnehmen! Das können Sie allenfalls mit den Sachen machen, von denen ganz sicher ist, dass sie Ihnen gehören und bei denen Sie annehmen, dass auch Ihr/e Ehemalige/r das genau weiß. Wenn auch nur ein kleiner Zweifel besteht, dann lassen Sie die Sachen wo sie sind und klären Sie es später, notfalls bei Gericht. Alles andere wäre verbotene Eigenmacht, und Sie könnten gezwungen werden, die Sachen wieder zurückzubringen.