Vorträge

Keine Artikel in dieser Ansicht.

Weitere Vorträge / Veranstaltungen mehr

Aktuell

» Rechtsprechung

In Zukunft wollen wir auf dieser Seite versuchen, Sie noch besser, übersichtlicher und umfangreicher über ausgewählte Themengebiete zu informieren. Deshalb finden Sie in der oberen Hälfte den jeweils neuesten Beitrag eines Rechtsgebietes, in der unteren Hälfte befindet sich unser Archiv, in dem alle Beiträge gesammelt werden, in dem sich aber auch weitere wertvolle Tipps, Anleitungen und Beiträge befinden. Unser Archiv soll im Laufe der Zeit immer größer und somit zu einer Art virtueller Bibliothek werden.

Erbrecht:

Lauf der 10-Jahresfrist bei Vorbehalt eines Wohnrechts mehr

Familienrecht:

Umgang mit Haustier mehr

Arbeitsrecht:

Kein AGG-Verstoß bei Bewerbung auf "abgelaufene" Stellenanzeige mehr


Weitere Tipps, Tricks und Entscheidungen finden Sie im Archiv

Pfad: Aktuelles > Datenbank > Familienrecht > Nichteheliche Lebensgemeinschaft > Mutterschaft - Vaterschaft

Mutterschaft und Vaterschaft

Neu im deutschen Recht ist, dass gesetzlich beschrieben wird, wer Mutter eines Kindes ist. Das ist die Frau, die das Kind geboren hat. Damit ist klargestellt, dass beispielsweise die Frau, die ein eigenes befruchtetes Ei von einer anderen Frau austragen lässt ("Leihmutterschaft", gesetzlich nicht Mutter des später geborenen Kindes ist und keinerlei Rechte in Bezug auf dieses Kind hat.

Vater werden ist nicht schwer, Vater sein dagegen sehr - dieser alte Vers gilt nicht nur biologisch, sondern jetzt auch rechtlich:

Das neue Recht hat klare Tatbestände dafür geschaffen, wann ein Mann rechtlich Vater eines Kindes wird.

Bei Kindern, die in einer bestehenden Ehe geboren werden, bestimmt das Gesetz, dass der Ehemann der Mutter auch der Vater des Kindes ist.

Bei einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft ist dies nicht so. Selbst wenn Sie schon jahrelang zusammenleben und niemand daran zweifelt, dass das Kind, das nun zur Welt kommt, von Ihnen beiden abstammt, gilt der biologische Vater rechtlich noch nicht ohne weiteres als solcher. Dazu sind rechtliche Handlungen notwendig. Die Vaterschaft tritt hier entweder durch Anerkennung oder durch gerichtliche Entscheidung ein.