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In Zukunft wollen wir auf dieser Seite versuchen, Sie noch besser, übersichtlicher und umfangreicher über ausgewählte Themengebiete zu informieren. Deshalb finden Sie in der oberen Hälfte den jeweils neuesten Beitrag eines Rechtsgebietes, in der unteren Hälfte befindet sich unser Archiv, in dem alle Beiträge gesammelt werden, in dem sich aber auch weitere wertvolle Tipps, Anleitungen und Beiträge befinden. Unser Archiv soll im Laufe der Zeit immer größer und somit zu einer Art virtueller Bibliothek werden.

Erbrecht:

Lauf der 10-Jahresfrist bei Vorbehalt eines Wohnrechts mehr

Familienrecht:

Umgang mit Haustier mehr

Arbeitsrecht:

Kein AGG-Verstoß bei Bewerbung auf "abgelaufene" Stellenanzeige mehr


Weitere Tipps, Tricks und Entscheidungen finden Sie im Archiv

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Persönliche Beziehung

Wenn Sie verheiratet wären, würde für Sie die Bestimmung des BGB gelten, dass die Ehe auf Lebenszeit geschlossen wird und dass die Ehegatten einander zur ehelichen Lebensgemeinschaft verpflichtet sind. Für das Zusammenleben zweier nicht verheirateter Menschen gibt es eine derartige Regel naturgemäß nicht. Wie sie dieses gestalten, ist ganz ihnen selbst überlassen. Ihre Beziehung gründet sich, wie es der Bundesgerichtshof einmal formuliert hat, auf Gefühl, Vertrauen, Moral und Anstand. Beide wollen meist keine rechtlichen Bindungen.

Das bedeutet beispielsweise: Sie können nicht unter Berufung auf eine Gesetzesvorschrift von Ihrem Partner verlagen, dass er wieder bei Ihnen einzieht, wenn er ausgezogen ist. Sie sind nicht gesetzlich zum gegenseitigen Beistand, etwa zur Mithilfe im Haushalt verpflichtet. Sie sind nicht verpflichtet, Ihrer nicht berufs-tätigen Partnerin ausreichend Wirtschaftsgeld zur Verfügung zu stellen.

Sie könnten sich auf den Standpunkt stellen, dass Sie einmal in der Woche Großeinkauf machen, dass Sie das dann bezahlen und im Übrigen Ihre Partnerin nur noch Taschengeld erhält. (Ob und wie lange sie das allerdings mitmacht, ist eine andere Frage. Da sie ja rechtlich nicht gebunden ist, kann sie aus einem solchen Verhalten ganz schnell die Konsequenzen ziehen und gehen.)

Und da es keine gesetzlich geregelten Pflichten gibt, gibt es auch keinen Schadensersatzanspruch wegen Verletzung einer Pflicht.