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In Zukunft wollen wir auf dieser Seite versuchen, Sie noch besser, übersichtlicher und umfangreicher über ausgewählte Themengebiete zu informieren. Deshalb finden Sie in der oberen Hälfte den jeweils neuesten Beitrag eines Rechtsgebietes, in der unteren Hälfte befindet sich unser Archiv, in dem alle Beiträge gesammelt werden, in dem sich aber auch weitere wertvolle Tipps, Anleitungen und Beiträge befinden. Unser Archiv soll im Laufe der Zeit immer größer und somit zu einer Art virtueller Bibliothek werden.

Erbrecht:

Lauf der 10-Jahresfrist bei Vorbehalt eines Wohnrechts mehr

Familienrecht:

Umgang mit Haustier mehr

Arbeitsrecht:

Kein AGG-Verstoß bei Bewerbung auf "abgelaufene" Stellenanzeige mehr


Weitere Tipps, Tricks und Entscheidungen finden Sie im Archiv

Pfad: Aktuelles > Datenbank > Familienrecht > Trennung/Scheidung > Trennung: Sonstiges

Trennungszeitraum: Sonstiges

Sie sollten unbedingt im Falle einer Trennung darauf achten, dass bereits vorhandene gemeinsame Testamente unter Umständen widerrufen werden müssen. Lassen Sie sich auf jeden Fall anwaltlich beraten, denn möglicherweise sollten Sie jetzt ein eigenes Testament fertigen.

Sie sollten Vorsorge treffen über Versicherungsverhältnisse:

Hausratversicherung:
Der bisherige Versicherungsnehmer führt den Vertrag fort. Will der die Wohnung räumende Ehegatte eigenen Versicherungsschutz, muss er eine eigene Police abschließen. Beide Parteien sollten darauf achten, dass die Deckungssumme ggf. gekürzt werden sollte.

Lebensversicherung:
Achten Sie auf die Bezugsberechtigung. Möglicherweise wollen Sie nicht, dass der sich von Ihnen trennende Ehegatte im Todesfalle bezugsberechtigt wird.

Rechtsschutzversicherung:
Sind beide Parteien Versicherungsnehmer, erhalten beide Parteien Rechtschutz für den bisherigen Umfang des Versicherungsvertrages. Ist die Ehe geschieden, darf nur einer der Parteien die Police fortführen. Fragen Sie Ihren Versicherungsagenten nach dem Versicherungsschutz für die Kinder.

Wichtig ist auch, sofort Kontovollmachten zu kündigen, damit der jeweils andere Ehegatte nicht Gelder abheben kann, für die Sie ggf. auch gegenüber der Bank noch haften.

Bei Gemeinschaftskonten sind jeweils beide Eheleute Kontoinhaber. Keiner von beiden kann das Konto alleine sperren. Er kann sich daher grundsätzlich auch nicht dagegen wehren, dass der gesamte Geldbetrag einschließlich des auszunutzenden Kontokorrents abgehoben wird. Das gilt auch bei „Oder“-Konten. Sprechen Sie Ihren Banksachbearbeiter sofort an.

Als Anhaltspunkt sollte jedoch gelten, dass bei Gemeinschaftskonten die Hälfte des sich noch auf dem Konto befindliche Gesamtguthabens abgehoben werden kann. Man sollte der Bank mitteilen, dass man mit einer Überziehung nicht mehr einverstanden ist. Man kann die Bank auch anweisen, nur noch gemeinsam erteilte Aufträge auszuführen.