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Trennungszeitraum: Steuerfragen

Die Steuervorteile für Verheiratete gelten nur für Eheleute, die zu Beginn des Jahres in Lebens- und Wirtschaftsgemeinschaft gelebt haben.

Somit können die Eheleute für das Jahr der Trennung eine gemeinsame Steuererklärung abgeben und damit die Steuerklassen so belassen, wie sie waren.

Eheleute mit der Kombination der Steuerklasse III/V sollten im Regelfall bei der Stadt oder Gemeinde eine Änderung in die Steuerklassenkombination IV/IV beantragen, damit nicht der geringer Verdienende während des laufenden Jahres mit relativ hohen Steuerabzügen zu rechnen hat.

Es empfiehlt sich – ob man dies mag oder nicht – zu Beginn des der Trennung folgenden Kalenderjahres das Finanzamt über die Trennung zu unterrichten, schon, um sich nicht eines Steuerdelikts schuldig zu machen.

Die Kinderfreibeträge stehen den Eheleuten je zur Hälfte zu und sind damit hälftig in die Lohnsteuerkarte einzutragen. Dies ist jedoch nicht zwingend. Der volle Freibetrag kann einvernehmlich auch auf einen Ehepartner allein übertragen werden.

Bei einer Übertragung des Kinderfreibetrages gehen jedoch auch andere Steuervergünstigungen wie Haushalts- und Ausbildungsfreibeträge, die Kinderzulage bei der Eigenheimförderung sowie die Minderung der zumutbaren Belastung unter.

Ist man in der Steuerklasse V, so empfiehlt sich der Wechsel in die Steuerklasse IV. Der jeweils andere Partner wird dann durch die Finanzämter ebenfalls in Klasse IV eingruppiert.

Beide Partner können die getrennte Veranlagung beantragen. Ist eine Zusammenveranlagung jedoch sinnvoller, so kann die Zustimmung zur Gesamtveranlagung bei Gericht beantragt werden. Allerdings muss der dem jeweils anderen Ehegatten entstehende Nachteil ausgeglichen werden.

Die Parteien sollten anlässlich der Trennung regeln, wem die Lohnsteuerrückerstattungsansprüche für das zu veranlagende Kalenderjahr zustehen bzw. wer eventuelle Nachzahlungen zu erbringen hat. Es kommt erfahrungsgemäß in der Praxis immer wieder zu entsprechenden Nachfragen.